Aktuelles

Informationstag für Viertklässler

Schnupperunterricht an der Sekundarschule am Holensiepen

come-on.de am 28.11.17 

Welche Milch eignet sich wohl am besten für einen leckeren Shake? Frische Vollmilch natürlich.
© Wieschmann

Nachrodt-Wiblingwerde -  Anstatt mit Pauken und Trompeten haben die Schüler der Sekundarschule am Holensiepen ihren Informationstag für alle Viertklässler aus den Grundschulen in Altena und Nachrodt-Wiblingwerde mit Tanz und Trommeln eröffnet. Rund 50 Kinder, Eltern und Verwandte konnten in das Unterrichtsangebot reinschnuppern und sich einen Überblick darüber verschaffen, was die Bildungseinrichtung noch alles zu bieten hat.

Wer sich für die Sekundarschule entscheidet, wird im Laufe der Jahre ein konkretes Profil aus vier Bereichen entwickeln können. Die sogenannten MINT-Fächer, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, gehören ebenso dazu, wie Darstellen & Gestalten, Französisch und Hauswirtschaft.

Für Letzteres hatten sich die zukünftigen Fünftklässler mit der Frage auseinandergesetzt, welche Milch sich wohl am besten für einen leckeren Shake eignen würde. Die Antwort: frische Vollmilch.

Als die beiden Lehrerinnen Sabine Schütte und Laura Buschmann dann auch noch wissen wollten, warum dies so sei, flogen die Hände der Kinder nur so in die Höhe. „Weil sie gesünder als alle anderen ist“, so die einfache Erklärung und sich im Preis kaum von der H-Milch unterscheide.

Kulinarisch wurde auch im Fremdsprachen-Unterricht einiges geboten. Ein landestypischer Crêpes, die Tour de France und ein passendes Würfelspiel boten eine spielerische Form der Landeskunde und einen ersten Einblick in den Französischunterricht an.

Mit einer abgespeckten Form des kartesischen Tauchers versuchten Anke Abel und Vasko Tancev das Interesse für den Physik-Unterricht zu wecken. Aus einer mit Wasser gefüllten Flasche, einem gebogenen Strohhalm und Büroklammern wurde so eine Mischung aus Spielzeug und Messgerät.

Die Liste dessen, was die Sekundarschule im Ganztagsbetrieb auf die Beine stellt, ist lang: Neben den vielen AGs, stellten sich auch noch der Förderverein, die Schulsozialarbeit und mit dem Berufskolleg für Technik in Lüdenscheid ein Kooperationspartner vor.

Denn nach einem Abschluss in der Klasse 10 stehen den Schülern mit einer Ausbildung, dem Wechsel auf ein Berufskolleg oder in die gymnasiale Oberstufe gleich drei Wege offen.

„Wir verstehen uns als eine Schule für alle und arbeiten inklusiv“, fasst Schulleiterin Anne Rohde das Konzept zusammen. Kinder mit allen Schulempfehlungen seien willkommen.